Microsoft Publisher wird im Oktober 2026 eingestellt. Öffne deine .pub-Dateien weiter auf Mac, iPhone und iPad.

Aktualisiert am 27. September 2026

PUB-Datei auf dem Mac öffnen: Schritt für Schritt

macOS kann Publisher-Dateien nicht selbst anzeigen. Auf einem Mac mit macOS 14 oder neuer öffnet PubHarbor kompatible .pub-Dateien lokal und zeigt Seiten sowie mögliche Umwandlungsfehler. Die mitgelieferte Beispieldatei ist unbegrenzt nutzbar; drei verschiedene eigene Dokumente lassen sich kostenlos ansehen. Für PDF-Export und Drucken ist Pro erforderlich.

Microsoft Publisher gab es nie für den Mac. Wer eine alte Vereinszeitung oder Broschüre als .pub erhält, braucht daher entweder eine PDF-Kopie vom Absender oder ein Programm, das das Dateiformat lesen kann. Das Umbenennen in .pdf hilft nicht: Der Inhalt bleibt eine Publisher-Datei.

Microsoft-365-Abonnenten verlieren den Zugriff auf Publisher am 1. Oktober 2026. Der Support für dauerhaft lizenzierte Versionen endet am 13. Oktober. Wer noch eine Windows-Installation mit Publisher hat, sollte wichtige Originale jetzt dort als Referenz-PDF speichern und die .pub-Dateien behalten.

So gehst du vor

  1. Original sichern. Lege vor dem Öffnen eine unveränderte Kopie der .pub-Datei ab. Lade Platzhalter aus iCloud oder anderen Speichern vollständig auf den Mac.
  2. Beispiel ausprobieren. Öffne die mitgelieferte Publikation Riverside Notes in PubHarbor. Sie beansprucht keinen der drei kostenlosen Plätze für eigene Dokumente.
  3. Datei öffnen. Importiere die echte .pub-Datei über Finder oder die Dateiauswahl. Die Verarbeitung läuft auf dem Mac; ein Konto oder Upload ist nicht nötig.
  4. Seiten prüfen. Blättere durch die Vorschauen und lies den Kompatibilitätsbericht. Achte auf ersetzte Schriften, verknüpfte Bilder und nicht unterstützte eingebettete Objekte.
  5. Lesekopie sichern. Mit Pro kannst du ein durchsuchbares PDF, PNG- oder JPEG-Seiten oder ein ZIP der extrahierbaren Rasterbilder exportieren. Vergleiche wichtige Seiten mit dem Referenz-PDF.

Kostenlose Wege und ihre Grenzen

Wenn Publisher auf einem lizenzierten Windows-Rechner noch verfügbar ist, erstelle das PDF direkt dort. Microsoft beschreibt dafür „Datei > Speichern unter > PDF“. Diese Fassung ist eine gute Vergleichsgrundlage, auch wenn später ein anderer Konverter benötigt wird.

Bitte den Absender um ein PDF, falls er die Publikation noch öffnen kann. Das spart dir eine Umwandlung und zeigt, wie die Seiten ursprünglich aussehen sollten. Online-Konverter laden die Datei dagegen zu einem fremden Dienst hoch; bei vertraulichen Unterlagen solltest du das vorher prüfen.

PubHarbor eignet sich für eine kostenlose Sichtprüfung von drei verschiedenen importierten Dateien. Das Beispiel zählt nicht mit. Unbegrenzt viele Dateien öffnen, exportieren, drucken und die Stapelverarbeitung auf dem Mac nutzen gehören zu Pro.

Was die App nicht leisten kann

Lies das, bevor du dich auf einen Export verlässt. PubHarbor benennt, was nicht konvertiert werden konnte, statt ein Teilergebnis als vollständig auszugeben.

Eine gelungene Vorschau der Titelseite beweist noch keine saubere Archivierung. Prüfe Seitenzahl, Umbrüche, Bildausschnitte und eine textreiche Innenseite. Öffne das exportierte PDF in einem zweiten Leser und suche nach einer bekannten Textstelle.

PubHarbor ist kein Publisher-Editor. Es verändert das Original nicht und garantiert keine pixelgenaue Wiedergabe. Fehlende Schriften oder problematische Objekte können das Layout verändern; dokumentiere solche Abweichungen, bevor du eine Datei als archiviert markierst.

Für ein Archiv ist eine kleine Stichprobe aussagekräftiger als ein schneller Stapellauf. Wähle eine kurze und eine besonders schwierige Publikation: etwa ein Heft mit vielen Seiten, ungewöhnlichen Schriften und verknüpften Bildern. Notiere zunächst, wie viele Seiten das Original in Publisher zeigt. Erst dann öffne die Kopie auf dem Mac und vergleiche eine textreiche Innenseite. Ein geöffnetes Dokument bedeutet nur, dass der Parser etwas lesen konnte; es beweist keine vollständige Übereinstimmung.

Lege getrennte Ordner für unveränderte PUB-Dateien, Referenz-PDFs und geprüfte Ausgaben an. Benenne die Ausgaben so, dass ein späterer Leser die passende Quelle findet. Wenn ein Bild fehlt oder Text anders umbricht, markiere die Datei zur Nacharbeit. Die Mac-Stapelkonvertierung von PubHarbor Pro kann Ordner verarbeiten, vorhandene Ergebnisse überspringen und Quellen unangetastet lassen. Sie ersetzt jedoch weder den Blick auf die Warnungen noch den Vergleich der fertigen PDF-Datei. Für spätere Layoutänderungen brauchst du weiterhin ein eigenständiges Bearbeitungsverfahren.

Wenn der Absender noch erreichbar ist, bitte zusätzlich um die Originalschriftarten oder verknüpften Bilder, sofern er sie weitergeben darf. Fehlen diese Dateien, kann selbst ein korrekt gelesener PUB andere Zeilenumbrüche zeigen. Halte solche Abhängigkeiten im Archiv fest.

Häufige Fragen

Gibt es Microsoft Publisher für Mac?

Nein. Publisher war immer eine Windows-Anwendung. macOS hat auch keinen eingebauten .pub-Decoder.

Kann ich eine PUB-Datei kostenlos öffnen?

Mit PubHarbor kannst du drei verschiedene importierte Dokumente pro Gerät ansehen. Das mitgelieferte Beispiel ist unbegrenzt verfügbar.

Ist der PDF-Export kostenlos?

Nein. Export und Drucken erfordern PubHarbor Pro. Mit vorhandenem Publisher unter Windows kannst du dort ein Referenz-PDF erstellen.

Werden meine Dateien hochgeladen?

Nein. PubHarbor verarbeitet kompatible Dokumente auf dem Gerät, ohne Konto und ohne Dokument-Upload.

Bleibt das Layout erhalten?

Nicht immer. Fehlende Schriften, verknüpfte Medien und eingebettete Objekte können Unterschiede verursachen; prüfe den Bericht und die Seiten.

Quellen und weitere Anleitungen

Microsoft: Publisher retirement and PDF guidance · PubHarbor product facts and compatibility limits